Insektenstiche

Rechtzeitig zur Urlaubszeit hier ein Erinnerungen bezüglich unserer kleinen aber lästigen Erdmitbewohner, den stechenden Insekten.
Der Stich der einheimischen Mückenarten ist fast immer harmlos, lässt eine kleine Rötung und Schwellung entstehen, die juckt. Krankheitserreger werden hier nur in absoluten Ausnahmefällen übertragen. Behandeln kann man mit Juckreiz stillenden Salben oder antiallergisch wirkenden Medikamenten. Riskant wird es, wenn der Geplagte intensiv juckt und kratzt. Dann kann sich an der Einstichstelle Eiter bilden und eine bakterielle Infektion in das umgebende Gewebe ausbreiten. Kühlung, Hochlagerung und Antibiotika sind dann angesagt.
Mücken in tropischen und subtropischen Ländern übertragen bekannterweise die verschiedensten Erkrankungen. Neben der Malaria (nachtaktive Mücken) wird das Dengue Fieber (tagaktive Mücken) sehr häufig. Die 10 Tage dauernde schwere fiebrige Erkrankung ist unangenehm, heilt aber oft folgenlos ab. Kommt es später zu einer erneuten Dengue-Infektion, können dann jedoch starke allergische Reaktionen mit lebensgefährlichen inneren Blutungen auftreten. Bis heute ist keine Therapie bekannt. Wichtig ist der Schutz vor Mücken in Form von Haut bedeckender Kleidung, Cremes, Sprays und Moskitonetzen.
Als Hymenopteren (Flügelhäuter) werden Bienen Wespen usw bezeichnet. Ihre Stiche sind schmerzhaft auf Grund der Zusammensetzung des injizierten Gifts, aber heilen meist folgenlos ab. Grosse Probleme haben die wenigen Menschen, die auf H. allergisch reagieren. Da bei Ihnen Stiche schwerste Reaktionen nach sich ziehen können, sollten sie sich unbedingt einer Hyposensibilisierung unterziehen. Diese hebt die Allergie-Veranlagung in über 95% der Fälle komplett auf! Vorher sollte überall hin ein Allergie Set mit Tabletten und Adrenalin-Spritze mitgeführt werden, welches beim Stich als Notfallmassnahme gegen einen drohenden allergischen Schock (Blutdruckabfall, Luftnot, Bewusstlosigkeit) eingesetzt wird.
Zeckenstiche (die Z. beisst sich erst mit den Kauwerkzeugen in die Haut fest und sticht dann zum Blutsaugen ihren Rüssel nach) sind in vielen Regionen möglich. Die Tiere werden am besten mit einer Pinzette (erst drehen dann ziehen) entfernt. Gegen die durch sie in unserer Region übertragene unbehandelbare Hirnhautentzündung (FSME-Virus) kann man sich durch Impfung schützen. Eine evtl. Borrelieninfektion(Bakterie) behandelt man antibiotisch.

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